Hamsterwippe

Erinnert ihr euch noch an Knödel ihre Wippe für die kleine Yuki?

Ich hab lange überlegt ob ich auch so eine basteln soll. Und letztens sitze ich so rum und starre in den Auslauf, da kam mir die Idee zu einer 5-Minuten-Wippe aus Karton. Dazu braucht man einfach nur die Kartonrolle einer Klopapierrolle und ein Rechteck aus Karton auf die gewünschte Länge.

Faltet einfach die Rolle so das eine flache Seite entsteht. Erst einen Knick der Länge nach.

Einen Knick der Länge nach

In einem Abstand von etwa 4 cm macht ihr dann den zweiten. Der Abstand sollte nicht breiter sein als der Durchmesser der Röhre, sonst ist das ganze nicht stabil genug.

Der zweite Knick etwa nach 4cm

Ein wenig Ponal Kleber auf die entstandene Fläche und mittig auf das vorbereitete Kartonrechteck kleben.

Mit Ponal Leim mittig auf das Kartonquadrat

Schon ist die Wippe fertig.

Eine Hamsterwippe in 5 Minuten

Davon kann man dann auch gleich mehrere machen und im Freilauf verteilen. So wird die Futtersuche zum Geschicklichkeitsspiel.

Anleitung für eine Hamsterhütte

Eine sehr schöne und genaue Anleitung zum Bau einer Hamsterhütte hat Alexandra hochgeladen. Die will ich natürlich niemanden vorenthalten und verlinke sie hier mal.

Das Holz hat sie mit Zuschnitt 15,10 Euro gekostet. Geht noch billiger wenn ihr einfach mal bei ebay guckt oder Restholz im Baumarkt durchsucht. Trotzdem noch absolut in Ordnung für ein solches Mehrkammerhäuschen das man nicht nur an seine Käfigmaße sondern auch an die Bedürfnisse des Hamsters perfekt anpassen kann. Und auch auch die Qualität des Holzes mit 1,5 cm Dicke (wie ich glaube zu erkennen) rechtfertigt die Ausgaben und die Arbeit von einem Tag.

Danke für das Video, wir freuen uns alle auf weitere 🙂

Update: Alexandra hat mir mitgeteilt das es sich bei dem Holz um eines mit 1 cm Dicke handelt. Damit wäre das auch berichtigt  🙂

Buddelkiste

So die Tage habe ich mich mal wieder etwas handwerklich betätigt. Nachdem ich bei Ebay billig Holzplatten ersteigert hatte, machte ich mich daran Bärchen eine neue Buddelkiste für den Auslauf zu basteln. Diese sollte diesmal hoch genug sein, damit ich mir die Weidenbrücke aus dem Käfig heraus sparen kann. Mindestens 2 sollten es also werden um als Treppe zu dienen. Natürlich bis ins kleinste Detail für euch hier dokumentiert und vom Testhamster auf Funktion und Tauglichkeit geprüft.

Zuerst wurden die Holzplatten entsprechend zugesägt. Eine Arbeit die mir dankbarer Weise mein lieber Onkel mit seiner Tischsäge abgenommen hat. Damit werden die Kanten auch sauber und Millimeter genau. Dankeschön an dieser Stelle.^^

Bretter für die Hamsterkiste

In vier der späteren Seitenplatten habe ich dann mit einem Lochsägenaufsatz Zugänge gebohrt. Die Lochsäge hat einen Durchmesser von 6,5cm und ist damit perfekt für einen Mittelhamster mit vollen Backentaschen. Die gab es mal beim Norma und ist ihr Geld wirklich wert, so oft wie sie mir inzwischen Zeit und Arbeit erspart.

(Ich verstehe zwar noch immer nicht warum und wie es genau dazu kommen konnte, trotzdem warne ich an dieser Stelle noch einmal vor dem Gebrauch von elektrischem Werkzeug. Sonst ergeht es euch wie Kollegin Fluxus vor einigen Monaten. Nochmal gute Besserung. 🙂 )

6,5 cm Lochsäge für den Eingang der Hamsterhütte

Ganz ohne Leim habe ich dann alles verschraubt (vorbohren nicht vergessen!). So kann ich es auch wieder auseinander bauen, verstauen oder etwas neues damit anstellen wenn ich es nicht mehr als Buddelkiste verwenden will (ein neuer Käfig mit anderen Maßen ist ja auch noch in Planung).

Durch die jeweils zwei Löcher ist es auch möglich sie auf verschiedene Weisen zusammenzustellen.

Kombination sind möglich

Und so weiter :D

Und so weiter 😀

Und hier seht ihr das es auch in der Praxis seinen Zweck erfüllt. Die große Weidenbrücke ist inzwischen weg. Die war da nur damit er sich nicht aus lauter Verzweiflung in die Tiefe stürzt, weil plötzlich alles anders ist.

Und als Beweis das die Zugänge absolut ausreichend sind …

Da passt auch der Hamster durch

…steckt er auch überall mal seinen Kopf für euch durch.

Hamster Guckloch

Knabberhölzchen

Was soll das sein? Ganz einfach ein Stück von einem Ast in das ihr der Länge nach ein Loch bohrt. Wenn ihr selber eine Weidenbrücke bastelt dann habt ihr vielleicht das ein oder andere krumme dabei das ihr verwenden könnt.

Steckt ein Leckerchen, wie einen getrockneten Mehlwurm oder was immer euer Hamster mag, hinein und verstopft es mit einem Maiskorn oder einer Erbse.

In das Knabberholz kommt ein Leckerchen

Das ist wie eine Nuss mit anderem Inhalt und der Hamster kann sich Tagelang damit beschäftigen um an das Innere zu gelangen. Wie das dann aussieht, seht ihr am Mittleren auf dem Foto oben. Da wurde schon das eine Ende bearbeitet.^^

Waaah! … Lecker! … Gib her!

Kostet nix und ist eine super Beschäftigung um auch die Zähne zu pflegen. Aber nehmt nur unbehandeltes, ungiftiges Holz (eine Liste findet ihr wie immer auf Hamster Info) und achtet darauf das euer Bohrer frei von Öl ist, falls er neu ist.

Blogger Kollege und Hamsterhalter Mutan hat mich übrigens daran erinnert das ich den Tipp mal posten sollte. Seht euch ruhig mal bei ihm um. Fast jeden Tag ein hübsches Bild aus Japan aus der Sicht eines Japaners.

どうもありがと^^

Frisches Gras

Nachdem Schnubbi die Baumwolle nicht sonderlich zusagt gibt es wieder Gras für das Nest. Dazu habe ich bereits vertrocknetes Weizengras aus dem Frischfutter Topf geerntet und noch ein wenig frisches Gras aus dem Garten. Das ganze in eine Schüssel und mit kochendem Wasser übergossen und eine Weile stehen lassen.
Ob man die Brühe die dabei raus kommt auch trinken könnte weiß ich nicht. Aber der Mutige Hamsterhalter kann es ja mal probieren. Auf jeden Fall stinkt es 😀

Danach kommt das Gras in ein Tuch und wird durch schleudern schon ein wenig getrocknet ehe ich es in den, auf 200 Grad vorgeheizten, Backofen stecke. Auf 50 Grad runter drehen und zusehen wie sich die Halme krümmen.^^
Ab und an auch wenden nicht vergessen damit auch alle Gleichmäßig trocknen. Und natürlich darauf achten das nix anbrennt 😀

Wenn es fertig ist dann kommt es in einen Korb damit es nicht feucht wird. Man kann dann immer wieder mal ein wenig davon in den Käfig geben, damit der Hamster es sammeln kann.