Der lange Weg

Ich hatte die letzte Zeit keine Lust etwas zu berichten, einfach weil es auch nichts zu berichten gab. Die Veränderungen kommen in kleinen, endlos winzigen Schritten, und wenn man sich mal die Zeitspanne ansieht, dann sollte man das auch noch im Verhältnis zur Lebenszeit eines Hamster sehen. Seit Anfang April sind wir nun dran und wissen nicht ob es nun wirklich besser wird oder nicht.

Bärchen hat auch heute noch Schuppen. Seit zwei Tagen aber wird seine Haut wieder deutlich stärker durchblutet. Die Schuppen selbst sind kleiner geworden. Das könnte ja darauf hinweisen das es nur noch das restliche tote Gewebe ist das sich nun löst. Nach drei Behandlungen mit dem Spot-On sollten ja nun auch endgültig alle Milben erledigt sein.

Seinen Freilauf habe ich auch wieder mit neuem Papierspielzeug, Heu und Holz aufgefüllt. Fast einen ganzen Monat saß er da drin und langweilte sich weil kaum Zubehör drin zu finden war. Ein paar Einwegspielsachen hatte ich rein die ich auch immer gleich am nächsten Tag entsorgen konnte. Aber so die langfristige Beschäftigung waren diese Kleinigkeiten natürlich nicht.

Inzwischen sind wir schon wieder fast beim „Normalzustand“ angelangt. Er ist seit kurz nach der Behandlung mit dem Spot-On deutlich aktiver geworden. Das ist gut. Er hatte aber auch nie Anzeichen von Juckreiz oder Appetitlosigkeit gezeigt. Das war ungewöhnlich. Und somit ist es schwer für mich einzuschätzen wie weit sich sein Zustand bessert. Aktiver als aktiv geht ja schlecht. Er rennt seine Runden, hamstert und kommt angeflitzt wenn ich ihn rufe.
Es bleibt mir also nur sein Hautbild, und das begutachte ich jeden Abend. Was könnte ich euch also erzählen? Weiter abwarten und Daumen drücken ist angesagt.

 

Er ahnt noch nichts

Schläft in seinem Nestchen. Ich hingegen bin schon seit einer Stunde wach und habe alles vorbereitet. Ganz leise.
Mein Plan ist einfach. Ich werde vorsichtig die Etage über seinem Nest abnehmen und ihn mit einem Stück Nuss wecken. Wie das letzte Mal werde ich ihm keine Zeit geben sich bewusst zu werden was überhaupt los ist. 😀

Psst! … es hat geraschelt. Da hat er sich wohl gerade noch einmal kurz umgedreht … alles still … ob er wohl gerade noch träumt? Sicher nimmt er wahr das ich schon durch das Zimmer schleiche. Presst sicher die kleinen Äuglein ganz fest zusammen und legt die kleinen Öhrchen ganz dicht an.

Aber da ist nichts zu machen. Wir müssen zum Tierarzt. Zum dritten Mal wegen diesen hartnäckigen Milben. Und leider kann ich auch heute von keiner Besserung berichten. Es ist zwar eindeutig besser als beim Ausbruch, aber seit dem hat sich in den vergangenen zwei Wochen nichts mehr getan. Ich weiß nicht ob es daran liegt das sich seine Haut nur so langsam regeneriert, oder daran das noch immer Milben übrig geblieben sind.
Ich werde heute wohl mal nach alternativen Behandlungen fragen. Sicherlich gibt es heute wieder einen Spot-On, aber wenn es sich nicht in den nächsten zwei Wochen bessert, braucht es wohl andere Geschütze. 😦

Naja, wir müssen jetzt los. Seid ganz leise. Ein paar Minuten hat er noch während ich seine Walnuss zerkleinere …

Kurzer Zwischenstand

Vor ein paar Stunden hatte ich die Gelegenheit das kleine, verschlafene Bärchen abzufangen als es gerade seinen Durst löschen wollte.

Ich habe die Gelegenheit genutzt um sein Hautbild zu überprüfen, und bin froh zu berichten das es deutlich besser als noch vor ein paar Tagen wirkt. Es ist größtenteils wieder rosa und nur noch an wenigen Stellen schuppig.

Der Kleine ist auch wieder viel aktiver. Das konnte ich bereits nach den ersten 5 Tagen nach seiner ersten Behandlung mit dem Spot-On  feststellen. Da lief er schon wieder fast eine Stunde lang in seinen Rad.  Leider hat er noch immer nicht sehr viel Einrichtung in seinem Freilauf. Es würde sich einfach nicht lohnen aus Papier und Holz etwas zu basteln und es dann gleich wieder wegwerfen zu müssen wenn dann doch einige Milben überleben. Aber nun bin ich zuversichtlicher. Vielleicht braucht es auch keine dritte Behandlung mehr. Mal abwarten. 🙂

 

Der Fall Bärchen

Samstag 31. März ca. 01:00 Uhr (Temperatur: Kühl, Kuscheldeckenzeit)
Das Opfer hinterlässt verdächtige weiße Rückstände auf dem Boden. Das Interesse des Ermittlers ist geweckt. Ein erster Verdacht kommt auf. Schlafen.

08:13 Uhr (Unglaublich, die Welt existiert auch an einem Samstag um diese Zeit)
Der Ermittler trifft alle nötigen Vorbereitungen. Transportbox in einem Rucksack mit Handtuch. Die Temperatur ist noch immer erbärmlich kühl. Es gilt 5 Minuten Weg zu überwinden. Geplante Ankunft: 09:00 Uhr. Der Abmarsch wird vorbereitet und das Opfer um 08:47 geweckt, dann mit zwei Sonnenblumenkernen besänftigt. Ehe sich der Hamster im klaren ist was eigentlich passiert, befindet er sich in der Transportbox. Drei Minuten später Aufbruch.

09:00 Uhr
Ankunft beim Tierarzt. Die Ermittlungen erreichen ihren Höhepunkt. Nach kurzer Rücksprache und Informationsaustausch mit dem Ermittler werden dessen Befürchtungen bestätigt. Die Rückstände im Fell des Hamsters sind Schuppen.

Hamster mit Schuppen können ein Anzeichen für Milben sein

Vermutet wird ein Befall durch Milben. Eine nähere Bestimmung welche der vielen möglichen Milbenarten (Räude-, Haar-, Pelzmilben etc) es ist, wird nicht für notwendig erachtet. Das wäre zu schmerzhaft und die Behandlung ist in 3 von 4 Fällen ohnehin die selbe. Also Behandlung klar: Spot-On mit Strongholt. Ein kleiner Tropfen in den Nacken des Opfers sollte den Tätern den Rest geben.

Moderate 21 € (welche die Staatskasse leider nicht übernimmt) später, geht es zurück an den Tatort.

09:23 Uhr
Der Ermittler nimmt seine Tätigkeit als Tatortreiniger auf. Eine Quarantäne-Zone wird aufgebaut.

In Quarantäne

Kein Kontakt zur alten Streu oder Zubehör. Der Hamster sitzt fest und motzt wie er es noch nie in seinem bisherigem Leben getan hat. Der Tatortreiniger wird noch einmal zum besorgtem Hamsterhalter und versucht mit viel gutem Zureden und vielen Leckerchen den aufgebrachten Nager zu beruhigen. Das Gekreische nimmt erst Minuten später ein Ende.

09:41 Uhr
500l Frische Streu und 3 Flaschen Essigessenz werden besorgt.

10:14 Uhr
Die gesamte Streu im Käfig wird entfernt und mit kochendem Wasser und Essigessenz ausgegossen und gewischt. Der Vorgang wird einige Male wiederholt wobei der Tatortreiniger auch Buddelbox, Laufrad und Gitter reinigt. Die erste Ladung an Holzzubehör ist bereits bei 100 Grad im Backofen. Umluft Oberhitze.

Papierzubehör im Freilauf und alles was sich nicht erhitzen oder überbrühen lässt wird entsorgt.

11:09 Uhr (Gefühlte einhundert Einweghandschuhe später)
Der Etagenbaum wird auseinander geschraubt und kommt in den Backofen. Erkenntnis: Ponal Holzleim hält auch nach 40 Minuten bei 100 Grad.

11:21 Uhr
Dem Opfer werden Vitamintropfen in den geliebten Brei unter gemischt und in der Quarantäne ans Bett gereicht. Soll den Stress vermindern und die Abwehrkräfte stärken.

Frühstück im Bett

11:34 Uhr
Erneutes Auswischen des Käfigs mit Essigwasser.

11:53 Uhr
Der Hamster ist unruhig. Kann nicht schlafen und sieht immer wieder aus seinem provisorischem Nest. Scheinbar will er seinen Protest deutlich machen. Es reicht gutes Zureden: „Ich weiß. … Es tut mir Leid.“ Und der Hamster verschwindet wieder im Nest für ein paar Minuten.

12:46 Uhr
Der Hamster schläft. Die letzten Holzteile befinden sich im Backofen. Noch einmal wird der Tatortreiniger den Käfig auswischen. Danach gut austrocknen lassen.

13:31 Uhr
Solange der Hamster brav schläft macht der Ermittler Pause und gönnt sich etwas zu essen.

14:36 Uhr
Arbeiten wurden wieder aufgenommen. Hamster schläft noch immer schön durch (Sicher ganz fertig der Kleine). Eine Etage wurde vergessen und ist nun im Backofen.

15:45 Uhr
Für den Käfig noch schnell neue Filzfüßchen besorgt. (Wenn der schon leer ist kann ich die auch gleich anbringen)

17:35 Uhr
Etagenbaum und Etagen sind wieder im ansonsten leeren Käfig. Hamster schläft noch immer. Sand und Streu kommen erst in ein, zwei Stunden rein.

21:59 Uhr
Minimum an Streu ist eingebracht. Wenn der Hamster zu seiner gewohnten Zeit aufwacht kann er wieder sein Nest beziehen. Nachbehandlung ist in 14 Tagen angesetzt. Dann wird der Ermittler wieder auf den Plan treten. Die Akte ist noch nicht geschlossen.

Ich könnte wenn ich wollte

Aufregung im im Hamsternest! Die Nervensäge hat wieder am helllichten Tag das Klo sauber gemacht. Das erzürnt die Fellnase und sie guckt recht böse.

Verdammte Axt was ist hier los!

So bald werde ich das nicht noch einmal riskieren und den Schlaf der Gerechten stören.

Aber es gab noch mehr zu tun. Unter anderem den Auslauf für heute Nacht vorbereiten.

Freilauf des Tages

Und wie ich den Käfig verrücke finde ich hinter diesem einen komischen kleinen Haufen aus Heu und Kartonstückchen.

Heubett

Sieht aus wie ein kleines Bett. Aber wozu? Besonders gelungen scheint es nicht zu sein und der Ort war auch nicht so ideal.
Vielleicht wollte sich der kleine Mann da selbst etwas beweisen. Er braucht keine Kapok-Schoten-fluffigen Betten, keine Hanfmatten und auch keine schützenden Wände. Nein, wenn er wollte, dann könnte er sich auch sein Bett selbst machen und in einem kernigen Männerhamsterbett schlafen. Unter freiem Himmel. Er könnte sich seinen Karton selbst zerlegen und sich auf ein paar Hamsterbacken Heu einkugeln. Ja das könnte er.
Aber es ging ja nur um den Beweis. Und nach getaner Arbeit ging es dann wohl wieder ins warme kuschelige Nest.

Produkte die die (Hamster) Welt nicht braucht

Neulich war ich in der Zoohandlung … und damit könnte ich diesen Artikel eigentlich auch schon beenden. Aber einige der dort angebotenen Produkte möchte ich doch ansprechen. Und das wird wohl doch etwas länger dauern.

Da wäre zum Beispiel ein Haus für Nager. Aus Brot. Naja, es ist wohl eher eine Art Keks. Aber das macht eigentlich keinen Unterschied denn sowohl das eine als auch das andere hat nichts auf der Futterliste eines Hamsters zu suchen. Und da Hamster ja ohnehin alles an Futter bunkern was sie finden ist der Spaß trotz 4,99 € – 6,99 € nicht von langer Dauer. Auch wenn es sich bei der mittleren Ausführung um ganze 400g handelt.

Bei Gelegenheit frage ich mal beim Bäcker meines Vertrauens was der für einen halben Laib alte Brotkruste mit Löchern will.

Dann erblickte ich einen Tisch mit kleinen weißen Schachteln. Lagen gut in der Hand und sahen sehr gesund aus. Den Eindruck sollten diese Kraftflocken auch erreichen. Eine der 140g Schachteln enthielt jeweils 2 Komponenten. Der Kürze halber gehe ich nur auf eine der Schachteln ein, denn im Prinzip gilt das folgende für alle.

Da waren Gerstenflocken und getrocknete Petersilie drin. Erstens interessiert es einen Hamster nicht ob ihm das Getreide im Urzustand angeboten wird, oder in Flockenform. Getreide ist unbehandelt sogar reicher an Nährstoffen und wird daher auch uns Menschen mit der Kennzeichnung “Keimfähig” als besonders wertvoll angepriesen. Jede Art von Verarbeitung schadet nur den enthaltenen Vitaminen und Nährstoffen.

Zweitens kosten 1000g Getreide in einem Reformhaus oder Drogerie Markt zwischen 1,50€ – 3€. Die hier schick verpackten 140g sind da mit 2,98€ schon reichlich hoch gegriffen.

Dann kommen wir zu den Papierflocken. Was das ist? Es ist die neue Einstreu für des Hamsters Nest. Fein säuberlich von der Maschine zerkleinertes Klopapier. Mal ganz davon abgesehen das es für den Hamster ein Heidenspaß ist Klopapier zu bunkern, zu zerlegen und sich sein kleines Nest damit selbst auszubauen wie er es gerne möchte, ist das wieder so eine Preis Sache. 800g für 2,99€ ? 2kg für 7,99 € ?

Ich habe mal Klorollen gewogen. 150g bis 170g. Wisst ihr wie viel ungebleichtes (denn anderes ist für Hamster ohnehin ungeeignet) Klopapier ihr für diese 2,99€ bekommen könnt? Und daran wird eurer Hamster auch um einiges mehr Freude haben als den Schnipseln.

Und damit komme ich zu den Kopfschüttlern. Da gibt es doch ein Käfigdeodorant. Ein Pulver in verschiedensten Duftausführungen das man im Käfig verstreuen kann damit es nicht mehr so nach Hamster stinkt.

Leute, Hamster stinken nicht. Wenn ihr eine vernünftige Einrichtung habt dann riecht es allenfalls nach Holz. Sollte dieser Geruch extrem im Käfig hängen habt ihr einfach keine ausreichende Lüftung. Darunter leidet aber auch euer Tier und das mit einem anderen Gestank zu überdecken hilft auch dem Hamster nicht.

Und wenn ihr den Urin Geruch meint, ja dann macht euren Job und putzt auch jeden Tag das Klo eures Tieres. Und kauft nicht für 6,49 € eine chemische Keule die euren Hamster unnötig stresst und eingast. Ja es ist Stress für den Hamster wenn er seine eigene Revier Markierung jeden Tag erneuern muss und seine Nase ihm ständig sagt das er hier nicht zuhause ist.

Als letztes möchte ich noch etwas ansprechen das mich wirklich zweifeln lässt. Ich kann es verstehen wenn Leute daran glauben und es für sich selbst auch nutzen möchten. Aber ich zweifle daran wenn es für Tiere genutzt wird. Besonders bei Hamstern. Es geht um Bachblüten Therapie.

Auf der Verpackung heißt es das “wenn ein Tier im Spiel und Sport oder im Zusammenleben mit dem Menschen schlecht begreift und lernt” dieses Präparat helfen wird.

In der Bachblüten Therapie wird von einer “seelischen Gleichgewichtsstörung” ausgegangen. Eurer Hamster ist euch auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Er ist klar gesagt eurer Gefangener. Und wenn ein solches Tier in Gefangenschaft euch nicht mag, keinen Bock hat Kunststückchen zu machen und zumindest seine eigene Persönlichkeit ausleben will, dann werden da auch keine Tropfen für 9,99 € daran etwas ändern.

Ihr müsst euch das Vertrauen eures Tieres hart erarbeiten mit viel Geduld, Zuwendung und Respekt vor seinen Bedürfnissen und seiner individuellen Persönlichkeit.
Von mir aus glaubt daran das ihr euren Schwarm mit einem Liebestrank dazu bekommt sich in euch zu verlieben. Aber wenn ihr Schwierigkeiten mit eurem Tier habt, schaltet das Hirn ein und versucht herauszufinden woran es liegt und was ihr  an seinen Lebensbedingungen ändern könnt  damit es ihm besser geht. Hier liegt die Ursache seines seelischen Ungleichgewichts.

Mir ist klar das es noch mehr Mist gibt den man in Zoohandlungen bekommen kann. Mir ist auch klar das es auch einige gute Dinge gibt. Das hier waren nur die krassesten Beispiele die mir ins Auge gefallen sind. Und bei manchen kann man nun der Meinung sein das es mir nur um den Preis ging. Das ist aber nur die eine Seite.

Machen wir uns nichts vor. Die bunten kleinen Schachteln mit fröhlich tanzenden Hamstern zielen auf eine bestimmte Käufergruppe ab. Kinder die mit ihrem begrenzten Taschengeld auch nur das Beste für ihr Tier wollen. Und wenn Eltern zulassen das die Haustiere ihrer Kinder unter dieser Liebe leiden dann liegt es meist nur an mangelhaften Informationen darüber wie diese Konsummaschinerie funktioniert und was das Tier wirklich braucht.

Immer wieder bekommt man das Argument zu hören: “Ja wenn es so schlecht wäre dann würde es nicht produziert werden/würden die es nicht verkaufen.”

Doch sie werden es produzieren und verkaufen so lange es Geld bringt. Es werden eine Menge Dinge verkauft die nicht gut und gesund sind allein weil sie Geld bringen. Angefangen mit den Cornflakes die ich mir jeden Morgen rein schaufle bis hin zur Atombombe.

Seid ein wenig kritischer beim Einkauf und benutzt euren gesunden Verstand. Und bitte haltet euch nicht zurück im Laden auch mal deutlich Kritik zu äußern und zu fragen was das eigentlich soll. Unsere Hamster würden es euch danken.

Wieder ein neues Nest

Hier überschlagen sich die Ereignisse. Und Bärchens Welt wird erneut auf den Kopf gestellt.^^
Gestern war es wieder einmal soweit und ich musste sein Nest entsorgen. Der kleine Mann hatte es einfach zu sehr eingesaut. Das ist immer eine sehr tragische Angelegenheit für den Hamster. Kommt aber nicht oft vor. Eben nur wenn es einfach nicht mehr anders geht.

Ich hab’ den Spaß mal dokumentiert. Zuerst kam die Etage weg und ihm war sofort klar das ihn nichts Gutes erwarten würde.

Da sitzt er noch in seinem Nest

Also raus aus den Federn…

Das Nest entsorgt man besser immer ohne den Hamster

Das gesamte Nest und die Vorräte habe ich dann mit einer Kehrschaufel ausgehoben. Bärchen saß solange auf dem Etagenbaum und hat mich genau beobachtet. Der Anblick hat ihn so fertig gemacht das er einfach brav sitzen geblieben ist. Das wiederum hat mir so ein schlechtes Gewissen gemacht das ich ihm gleich noch ein paar Leckerchen geben musste.

Als ich dann fertig war und die Ecken ausgesaugt hatte, nahm er seinen ganzen Mut zusammen und begutachtete seinen Verlust. Auch herzzerreißend…alles weg

Alles weg

Nur das Klo war noch an seinem Platz.

Nur noch das Klo steht an seinem Platz

Wo ist mein Zuhause? Meine Sachen? Was ist passiert? Was habe ich denn getan?

Was habe ich denn gemacht?

Da gab es gleich noch ein Leckerchen und Bärchen kam in den Auslauf, während ich schnell ein Stück Hanfmatte zurecht geschnitten habe um seine Schlafecke neu auszulegen.

Die Schlafecke wird neu ausgelegt

Noch ein wenig Baumwoll-Einstreu damit er auch etwas kuscheliges hat mit dem er das Nest ausbauen kann und das dem Ganzen die nötige Stabilität gibt. Ein kleiner Streifen der Hanfmatte wurde von mir gleich zerrupft und hinein gelegt, damit er nicht auch noch alles selber machen muss nach diesem Stress.

Bezugsfertig vorbereitet

Bärchen hat sich gleich neue Vorräte gehamstert. Die gab es diesmal auch in der Schüssel, damit er schnell seinen Bedarf aufstocken konnte ohne lang suchen zu müssen.

Nun gilt es schnell wieder die Vorräte aufzustocken

Danach wurde auch schon das neue Nest bezogen.

Ab ins neue Nest

Eine Stunde später hat er nochmal Futter gesucht. Jetzt gilt es sich eben wieder komplett neu einzurichten. 😀