Sandbaden

Damit sich Hamster wohl fühlen sollte man ihnen ein Sandbad anbieten in dem sie ihr Fell reinigen können. Wir haben dafür eine Kiste. gefüllt mit Chinchillasand.

Ein Hamsterbad

Bärchen ist aber weniger der “Putzer” und mehr der “Buddler”

Ab in die Ecke mit dir!

Er sucht sich dann eine der vier Ecken aus und beginnt unter heftigem Niesen den Sand heraus zu schaufeln. Auf nach China!

Auf nach China!

Danach wird dann das Gesicht geputzt. Ich frage mich ob er das macht um mal die Nasennebenhöhlen frei zu bekommen. Aber ich habe auch noch nie Hamster-Nasenpopel im Sand gefunden.

Mit Sand Peeling

Nach dem Sand Peeling ist die Sache auch schon wieder gelaufen und das kleine Hamstergesicht strahlt wieder.

Und schon ist glänzt die Hamsternase wieder

Noch ein wenig den Sandbestand prüfen ob etwas fehlt. Eine Tätigkeit die Hamster lieben ist der Rundgang durch die Besitztümer.

Sind noch alle Körner da?

Wenn alle Sandkörner an ihrem Platz sind, wird noch ein wenig die Konstruktion des Ganzen überprüft.

Über den Tellerrand sehen

Hamster sind nicht nur super Konstrukteure, sondern wären auch noch tolle Nachtwächter. Etwas kann sich seit Jahren nicht verändert haben, ein Hamster wird das immer nochmal überprüfen.

Und wenn das alles geschafft ist, geht es weiter mit was? Na klar! Erst einmal putzen und den Sand aus dem Fell bekommen.

Sand aus der Hose holen

Hamster putzen sich aus Leidenschaft, darum riechen sie auch immer so gut^^

 

Es kann übrigens auch gut sein das euer Hamster das Sandbad als Klo benutzt. Deshalb ist es wichtig das ihr ihm neben dem Bad auch ein separates Klo anbietet. Was von beidem welche Funktion erhält liegt dann leider nicht mehr in der Hand des Halters 😀

Schnubbi streckt sich^^

Aber meist gilt: Je näher am Nest, desto kürzer der Morgenlauf auf das Töpfchen. Für die Fellpflege kann man dann auch etwas länger laufen.^^

Über Ikea, Feldhamster und Banner

Heute gibt es mal wieder einen Surftipp. Ein Blog den man ruhig als Frontkämpfer für die Artgerechte Hamsterhaltung bezeichnen kann. Aus dem schönen Wien heraus kämpft Tina a.k.a. TheFeldhamster gleich zweisprachig (deutsch/englisch) für eine höhere Lebensqualität unserer kleinen Fellnasen und bombardiert uns mit einer Ideensammlung, dass man einfach weiße Flagge hissen muss.

Persönlich gefallen mir die Beschreibungen, wie man aus IKEA Regalen vier Sterne Appartements für Hamster macht, am Besten. Ihr bekommt tolle Eigenbau (Do-it-yourself) Konzepte präsentiert, wie auch eine Menge Tipps und Infos zur Einrichtung und zur Hamsterhaltung allgemein.

Ich könnte euch noch ewig mit diesem Klappentext langweilen, denn leider hat sich mir, wie immer, meine Faulheit in den Weg gestellt und verhindert das ich nach Bildern frage die ich euch hier verlinken darf. Aber seit gestern hat „Naturnahe Hamstergehege“ nun auch endlich Banner! (Ich sage das so als würde Schnuggel Schnubbi selbst über ein Dutzend verfügen *schäm*) Und das darf ich verlinken ohne zu fragen 😀

Also besucht unbedingt auch dieses großartige Blog und lasst euch inspirieren.

Und seht euch auch die Seite Feldhamster in Wien an! Da gibt es Bilder der Kleinen, zum greifen nah!

Ihr habt gefragt

Weil ich die letzten Male bereits auf Suchanfragen eingegangen bin, mach ich daraus doch gleich eine Tradition.

Heute: Ist mein Hamster schlau genug damit er nicht von der Käfigetage fällt?

Die Antwort ist: Ja … aber das hilft nichts 😀

Hamster sind sehr neugierig und lassen sich leicht ablenken. Fremde Gerüche, Geräusche oder auch nur Bewegungen vor dem Käfig reichen aus, schon achtet er nicht mehr darauf wo er hin läuft.

Knödl ihre Yuki ist mal so nett und demonstriert uns die Aufmerksamkeitsspanne eine typischen Zwerghamsters

Ja…danke Yuki

Hamster sind von Natur aus Boden nahe Bewohner und buddeln lieber Gänge und Höhlen anstatt zu klettern (die meisten stellen sich da auch noch recht ungeschickt an). Daher können die kleinen Fellnasen auch keine Höhe einschätzen. Und als Fluchttiere sind sie auch noch recht pragmatisch. Sehen sie keine andere Möglichkeit wird gesprungen. Egal wie tief und was auch immer sie unten erwarten mag.

Ob sie wirklich schlecht sehen kann ich nicht sagen. Persönlich hatte ich schon immer den Eindruck das sie da ein wenig unterschätzt werden.

In jedem Fall ist es wichtig das man die Etagen nicht zu hoch anbringt. 20cm sollten da bereits das Maximum sein. Und auch da sollte der Boden darunter weich sein um einen Sturz abzufedern.
Ein kleiner Rand hilft auch, und je hoher die Etage desto höher sollte dieser dann auch sein.

DreckBärchen

Heute morgen musste ich feststellen das Bärchen ein Nestpinkler ist -.-

Gleich geht es zum Weihnachtsessen und ich musste nun noch das Nest sauber machen. Das hat ihm gar nicht gefallen. Vor allem als ich eine kleine Pause gemacht habe um einen Schluck Tee zu trinken, habe ich einen bösen Blick geerntet. 😀
Es wird Zeit das ich einen neuen Käfig baue…

Na dann, frohe Feiertage

Die kleine Orange

Hier gibt es exklusiv die wenigen Bilder von der  kleinen "Orange". Auch sie war eine Vorgängerin. Hübsch und schlau^^

nicht irritieren lassen von der Kamera

Und hier noch auf der Hamsterleiter. Damit konnte sie, wann immer sie wollte den Käfig verlassen. Heute geht das nicht mehr weil keiner meiner Räume so leicht zu sichern ist. Es liegen einfach zu viele Kabel herum.

Noch schnell für die Kamera posieren auf der Leiter

Die Dame nahm aber auch öfter mal den Mund zu voll…

Eine ganze Walnuss passt da rein

Dafür kommt hier ihre schöne Farbe voll zur Geltung…

Immer schön die Backen voll machen

Sie war eine von den geschickteren Hamstern die ich hatte. Konnte Hindernisse überwinden und auch den Käfig selbst öffnen.

Woher bekomme ich einen Käfig?

Die Frage kennt jeder der in einem Hamster Forum angemeldet ist. Die Leute haben sich einen Hamster aus dem Zoohandel besorgt, und nach einer entsprechend inkompetenten Beratung einen 40×20 Miniknast mit Plastikrad erstanden. Im Forum macht man sich dann zum ersten Mal schlau und sieht das alle anderen riesige Becken und Käfige für ihre Hamster haben.

So riesengroß sind diese aber nicht. Sie entsprechen meist den Mindestmaßen von einem halben Quadratmeter Grundfläche und einem laufenden Meter Breite. Also ist 100×50 wirklich Minimum (auch bei Zwerghamstern). Andernfalls wird man auch nicht glücklich mit einem depressiven oder aggressiven Bewohner der immer nur am Gitter nagt.

Und schon kommt das erste Totschlag Argument: “So ein Käfig ist viel zu teuer
Und darauf antworten dann die Halter immer: “Sieh mal in den Kleinanzeigen nach, oder frag im Zoohandel nach kaputten Becken.”

Zuerst einmal sei gesagt das man bei der Hamster Anschaffung mit 50-100€ für Zubehör, Futter etc. rechnen sollte. Nur weil ein Hamster 7€ kostet ist es nicht mit weiteren 10€ für Zubehör getan. Ein Fisch kostet auch selten mehr als sein Aquarium und das sieht der verantwortungsvolle Halter auch ein und steckt ihn nicht in ein leeres Marmeladeglas.

Und das eine solche Suche nach einem günstigen Becken kein Gerücht ist das wir säen, beweist der Artikel “Die Frau mit der Hamsterluxusvilla” auf FISCHTANTEs Blog.
Den habe ich nämlich eben beim stöbern gefunden.

Zum verlinkten Foto in dem Artikel: Niemals nachmachen! Das ist purer Stress und höchst gefährlich für den Hamster.

Ach und dann sei natürlich noch einmal gesagt das wir natürlich lieber zuerst die Hamster aus den Hamsterhilfen (siehe Sidebar) oder den örtlichen Tierschutzvereinen holen wollen statt die verantwortungslose Massenzucht von Zoodiscountern zu unterstützen. 🙂

Die erste Nacht

Erinnert ihr euch noch daran? Wenn man das erste Mal mit der Klasse in das Schullandheim fährt? Alles ist neu und ein wenig aufregend, aber man ist unter Bekannten und lässt sich nix anmerken. Das Bett riecht frisch und und der Raum wirkt leer. Das macht noch Spaß.
Irgendwann kommt dann der Zeitpunkt wenn man ein eigenes Zimmer in einem Hotel bezieht. Fast wie in einem Schullandheim, aber man ist allein. Man wirft sich auf sein Bett und erinnert sich an die vergangenen Tage mit der Klasse. 
Aber wenn man mal eine neue Wohnung bezieht, ohne Bett, ohne Möbel, und dann auch noch mit einer Glasfront ohne Vorhänge. Gegenüber wohnt irgend so ein Trottel der nichts besseres zu tun hat als an seinem Fenster zu stehen und zu gaffen.

Wenn man das kennt dann hat man wohl eine kleine Vorstellung davon wie sich so ein Hamster fühlt.

Den ganzen Abend über wurde der Käfig durchsucht. Das Laufrad ausgetestet. Der Sand umgebuddelt. Und so langsam keimte die Gewissheit auf: “Egal wohin ich laufe. Meine Nest ist hier nicht!? Alle Vorräte sind weg!”

 
Alles was man aus dem alten Käfig mitbekommen hat sind ein paar lausige Halme Stroh. Häuschen, Röhren Schüsseln, alles ist neu, unbequem, und irgendwie gehört einem hier nichts. Oder doch?

Ich denke das ist der Grund weshalb mein neuer kleiner Bewohner die Nacht eingekugelt auf dem bisschen Stroh verbracht hat das er noch aus seinem alten Käfig kannte.

 Schlafen unter freiem Himmel

Als heute morgen klar war das der Kleine die ganze Nacht an dieser Stelle verbracht hatte, ergriff ich die Initiative und habe für ihn entschieden wo vorerst sein Nest sein wird. Ich habe seine Strohhalme unter der Etage zu einem Nest geformt, wo auch Schnubbi ihres hatte. Er ist sofort seinen Besitztümern hinterher gehechtet und fing dann auch gleich mit dem Ausbau an.

das  Nest wird  ausgebaut

Noch einmal raus sehen und dann wird geschlafen

Seit dem ist Ruhe und er schläft. Ich bin gespannt ob er nun auch in diesem Nest bleiben wird. Heute Abend werde ich ja sehen wohin die Vorräte geschafft werden. Es bleibt spannend.