Hamster Catwalk

Vor ein paar Tagen gab es noch einen kleinen Bastelbericht für Weidenbrücken. Und danach kam gleich noch einer. Allerdings waren alle Bilder ohne Hamster.

Blöde Sache in einem Hamsterblog der den Namen Schnuggel Schnubbi trägt. So nimmt mir hier ja niemand ab das es um die Haltung von Hamstern geht.

Und deshalb gibt es heute Fotos der Weidenbrücken im Einsatz. Präsentiert werden euch diese äußerst stabilen Konstruktionen von dem besonders schnuggeligen und begabten Modell Schnubbi. 

Ihr seht die Brücken sind alle funktionstüchtig und werden auch fleißig genutzt. Hier gibt es noch eines von ihrer neuesten Weidenbrücke.

Damit wurden aufkommende Gerüchte es ginge hier um Holzverwertung und Recycling hoffentlich im Keim erstickt. Selbstverständlich geht es hier um Hamsterhaltung und um Schnubbi ihr kleines Königreich. 

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Noch eine Weidenbrücke

Heute habe ich die letzten Äste für dieses Jahr, genutzt um eine weitere Weidenbrücke zu basteln.

Die schien mir notwendig damit Schnubbi ohne Probleme aus ihrem Käfig in den Freilauf gelangt. Sie führt direkt in die Streukiste.

Darin verteile ich Abends immer ihren Kaffeelöffel voll Trockenfutter. Das kann sie dann suchen und hamstern.  

 

Das einzelne Ästchen auf dem ersten Bild ist übrigens eine Knabberästchen. Dazu bohre ich der Länge nach in das Holz und mache von den Seiten noch ein paar kleine Löcher hinein. Dann kommen ein paar Gammarus und Mehlwürmer hinein. Getrocknete natürlich. Und mit einem Maiskorn wird das ganze dann verschlossen. Ein paar Wochen hat sie daran dann schon zu knabbern.

Eine neue Weidenbrücke

Heißen die eigentlich so weil sie für gewöhnlich aus Weidenholz sind? Unsere sind aus Haselnuss gemacht. Wir haben nämlich einen Baum im Garten und wenn man die jungen Triebe wachsen lässt, bekommt man schöne gerade Äste die man ernten kann wenn sie die nötige Dicke haben.

Ich schneide sie dann mit einer einfachen Gartenschere in entsprechend lange Stücke. Ansonsten braucht es nur zwei Stücke stabilen Draht, einen Bohrer mit der Drahtdicke und eine Zange.

Von dem Draht löse ich natürlich die Isolierung ab. Dann bekommt das erste Stück vier Löcher. Eines um das Ende des Drahtes zu verstauen und eines an dem es dann mit den anderen Stücken aufgefädelt wird.
Damit die Löcher auch bei allen Holzstückchen an der richtigen Stelle liegen lege ich immer das vorhergehende an das nächste an und bohre durch das bereits vorhandene Loch.

Dann wird einfach aufgefädelt wie eine Perlenkette

In das Letzte kommen dann wieder zwei Löcher. Dann knippst man den überschüssigen Draht ab und schiebt das Ende in das zweite Loch. Steht dann noch etwas raus, kann man es hinein klopfen.

Fertig. Garantiert unbehandeltes Bio Holz an dem sie knabbern kann und so lang wie man sie braucht. Smiley